Aktuelle Berichte

Neues aus der Gemeinde

Vermeidung von Plastikmüll
Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Lintfort hat in seiner Januarsitzung beschlossen, dass in der Gemeinde möglichst auf Plastikmüll verzichtet werden soll. Mitarbeitende, die KiTas und Gruppen wurden darauf hingeweisen.
Hintergrund sind Berichte in den Medien, die darstellen, dass unser „Grüner-Punkt-Müll“ mindestens teilweise in Länder wie China oder Indonesien gebracht wird, wo eine fachgerechte Entsorgung nicht überprüfbar ist.

Gemeindefest 2019
Am 6. bzw. 7. Juli 2019 startet unser großes Gemeindefest an der Christuskirche. Die Vorbereitungen haben jetzt begonnen. Am 9. Januar findet das erste Vorbereitungstreffen statt.

Aus dem Presbyterium

Dezember 2018:

Das Jahr 2020
Wir sind dabei, unsere Gemeinde für die Zukunft aufzustellen.

„Baustellen“ gibt es reichlich, die reichen von Finanzen über Pfarrstellenkonzeption und Konzeption unserer Konfirmandenarbeit bis hin zur Anpassung unseres Gebäudebestandes.

Finanzen

Auf jeder Gemeindeversammlung berichtete Gunter Reichwein über den Stand unserer Finanzen. Da wir durch das Neue Kirchliche Finanzwesen (NKF) in die kaufmännische Buchführung überführt worden sind, und diese Veränderung verwaltungsseitig in der Aufstellung der Jahresbilanzen noch nicht aktuell ist, stehen wir vor der Situation, noch nicht genau sagen zu können, wo wir mit unserem „strukturellem Defizit“ stehen und ob unsere bereits getroffenen Maßnahmen fruchten.

Ziel ist es, bis zum Jahr 2024 einen ausgeglichenen Haushalt zu erreichen. Es gibt noch viel zu tun und wir werden mit unseren Ressourcen-Anpassungen noch nicht am Ende sein.

Es wirkt schon irgendwie paradox, wenn wir lesen und hören, dass die Landeskirche im Jahr 2018 und 2019 erneut mehr Kirchensteuer einnehmen wird.

Pfarrstellen-Konzeption

Das mit den Finanzen und mit der Anzahl der Pfarrstellen hängt unmittelbar zusammen.

Die Kreissynode im November 2018 hat dazu mehrheitlich, nicht einmütig, einen Beschluss zur Pfarrstellenkonzeption 2020-2025 gefasst, der die Pfarrstellensollzahl in den verschiedenen Regionen unseres Kirchenkreises festlegt.

Grundlage für die Planung sind die Gemeindegliederzahlen, die für eine 100%-Pfarrstelle gelten sollen – es sind 2.800 Gemeindeglieder.

Eine weitere Grundlage ist der Schwund unserer Gemeindegliederzahlen – es werden 2 % veranschlagt.

Das bedeutet für die Gemeinden Neukirchen, Vluyn, Hoerstgen und Lintfort, die in der Region 6 zusammengefasst sind, dass wir nur noch 6,5 Pfarrstellen im sog. Vorwegabzug finanziert bekommen. Alles was drüber ist, muss die Region aus eigenem Haushalt finanzieren.

Wir Lintforter sind durch die Reduzierung von 3,5 auf 2,5 Pfarrstellen im Plansoll. Insgesamt hat aber die Region einen Überhang von 0,75 Pfarrstellen.

Die Gemeinde Lintfort kann 2,5 Pfarrstellen besetzen, und das ist auch das Mindeste.

Da sind wir in der Planung und in Gesprächen mit den anderen Gemeinden.

Zeit fürs Wesentliche

Dies ist die Überschrift über eine verpflichtende, landeskirchenweite Einführung sogenannter Vereinbarungsgespräche mit den Pfarrerinnen und Pfarrern der Gemeinden. Diese Vereinbarungen sollen den Pfarrdienst auf das Wesentliche zu konzentrieren, damit die oft beklagte Fremdbestimmung durch andere Aufgaben analysiert und abgeschafft werden soll.

Das Presbyterium hat mit dem Pfarrteam ein solches Gespräch für die Zeit bis 2020 geführt.

Vereinbart wurde, den Dienst, so wie er sich für jede und jeden Einzelnen darstellt, fortzusetzen und dass alle miteinander den Übergang gestalten sollen.

Konzeption Konfirmandenarbeit

Auch hier besteht ein unmittelbarer Zusammenhang mit der künftigen Pfarrstellen-Anzahl.

Welche Form unser kirchlicher Unterricht ab 2020 haben wird, das wollen wir mit einem Fachmann vom Pädagogisch-Theologischen-Institut in Bonn Anfang Februar beraten.

Gebäudebestand

Bei der nächsten Gemeindeversammlung im Herbst 2019 werden wir unsere Pläne, die Gebäude betreffend, der Gemeinde bekannt geben.

Im Moment vermarkten wir in Eigenregie das Grundstück im Gestfeld, wo vormals das Albert-Schweitzer-Haus stand.

Landesgartenschau

Die Planung für unseren Interreligiösen Garten werden immer konkreter und es wird von unserer Gemeinde erwartet, dass wir ehrenamtliche Ressourcen einbringen, wie auch die anderen Beteiligten. Dazu werden wir eine Informationsveranstaltung für Anfang April durchführen.

Kirchentag 19.06. – 23.06.2019 Dortmund

Das Presbyterium hat beschlossen, für den Donnerstag (Fronleichnam), den 20. Juni, eine Tagesfahrt zum Kirchentag zu organisieren.

Lutz Zemke, Vorsitzender des Presbyteriums

 

Aus dem Presbyterium Oktober 2018:

 

Region 6

Wir sind als Kirchengemeinde Lintfort Teil der Region 6 im Kirchenkreis, zusammen mit Neukirchen, Vluyn und Hoerstgen. Es gibt noch fünf weitere Regionen. Die Aufteilung wurde auf einer Kreissynode im Jahre 2004 so beschlossen.

Die Aufgabe der Regionen ist es, die Konzeption des Pfarrdienstes gemäß den vorgegebenen Richtzahlen der Landeskirche und des Kirchenkreises für die Region zu entwickeln. Die Konzeption soll gemeinschaftlich und solidarisch miteinander gestaltet werden und gilt dann für fünf Jahre – aktuell von 2021 bis 2025.

Die zur Berechnung zugrunde liegenden Rahmendaten, Gemeindeglieder pro ganze Pfarrstelle und die Verringerung des Mitgliederbestandes, werden auf der kommenden Herbstsynode diskutiert und nach der Diskussion beschlossen.

Pfarrdienst

Der Pfarrdienst in unserer Gemeinde ab 2020 beschäftigt uns im Presbyterium besonders.

Angesichts der Tatsache, dass es immer weniger junge Leute gibt, die Theologie für das Pfarramt studieren, fehlt der Nachwuchs. Außerdem wird es in den nächsten drei Jahren eine große Zahl von Pensionierung geben und daher zu möglichen Vakanzen.

Aus diesem Grunde hat das Presbyterium eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die für unsere frei werdenden Pfarrstellen in 2020 eine aussagekräftige und attraktive Ausschreibung entwickeln soll.

Wir haben die Genehmigung zur Ausschreibung, und die ist für Mitte 2019 vorgesehen.

Presbyteriumswahlen 2020

Die Presbyteriumswahlen 2020 sind auch schon jetzt Thema im Presbyterium. Auch hierfür gibt es eine Arbeitsgruppe, die an Strategien arbeitet, genügend Kandidatinnen und Kandidaten zu finden und die Wahlbeteiligung deutlich anzuheben. Hier ist die gesamte Gemeinde aufgefordert mitzuwirken.

Personalsituation Arche

Eine besondere Herausforderung für uns ist die alarmierende Personalsituation im Familienzentrum Arche, u.a. bedingt durch Krankenstände. Personalausschuss, KiTa-Ausschuss und Presbyterium sind an dieser Stelle in der Fürsorgepflicht für die Mitarbeiterinnen in unseren beiden Einrichtungen gefordert.

Gemeinsam mit beiden Leitungen, Frau Biersa für die Arche und Frau Terschlüsen für den Regenbogen, versuchen wir die Engpässe so gut es geht zu kompensieren.

Mein Dank gilt beiden Leiterinnen, aber besonders der für Frau Biersa.

Die Eltern der in der Arche betreuten Kinder bitten wir um Nachsicht und Geduld, wenn es zu Einschränkungen kommen sollte.

Pisco – Peru

Vielleicht haben sie es ja im Gottesdienst in der Kreuzkirche miterleben können, wie der Pfarrer aus der Gemeinde in Pisco, für deren Arbeit wir ja ab und zu Geld im Gottesdienst sammeln, sich dafür herzlich bedankt hat. Das hat er auch schriftlich noch einmal getan und hat dabei in seinem Dankesbrief uns eingeladen, die Gemeinde in Pisco einmal zu besuchen.

Ich habe dafür plädiert, dass wir das einmal ernsthaft prüfen, ob wir eine solche Reise organisiert bekommen.

Lutz Zemke

 

 

Aus dem Presbyterium Juni 2018:

+ Tobias Hilbig ist aus persönlichen Gründen aus dem Presbyterium zurückgetreten. Das Presbyterium hat Michaela Lammersdorf kooptiert. Sie werden in dem Gottesdienst in der Christuskirche am 8.Juli 2018 um 9.30 Uhr verabschiedet bzw. eingeführt.

+ Die Kreissynode des Kirchenkreises Moers tagt am 22. und 23. Juni 2018 in der Christuskirche zum Thema Frieden.

 

+ Sommerspaß 2018
Die Evangelische Kirchengemeinde Lintfort hat auch in 2018 in Kooperation mit der Stadt Kamp-Lintfort den Ferienspaß für Kinder zwischen 6 und 11 Jahren angeboten.

Unter der Leitung der Jugendmitarbeiterin Claudia Steger trafen sich die Kinder 3 Wochen in der Grundschule am Niersenberg.
Mit ihren Außenanlagen, den gemütlichen Räumen  und der Turnhalle gibt sie uns unendlich  Raum für ein tolles Programm und viele engagierte Betreuer sorgten dafür, dass diese 3 Wochen für 60 Kinder eine unvergessliche Zeit werden.

Unser Motto in 2019 ist eine Entdeckungstour durch Deutschland. Die Kinder lernen Seen, Berge, Städte und einheimische Tiere und Pflanzen kennen, Wissen über unsere Heimat wird dabei spielerisch und kreativ erarbeitet. Fast unaussprechliche Namen von einigen Bergen zum Beispiel sind noch schwieriger zu verstehen, wenn der Mitarbeiter mit einem Korken zwischen den Zähnen spricht. Eine Bergsteigerprüfung hört sich erst mal gar nicht so schwierig an, hat aber viele schwere Aufgaben.
Auch  beim lebendigen Memory Spiel vermittelt spielerisch das Zusammenstellen derselben Seen ein wenig Wissen über unser Land.

Die Panoramakarte, die in diesen 3 Wochen dann im Kreativteil hergestellt wird, ist nur eine der Erinnerungen, die auch nach dem Ferienspaß greifbar sind. Ein Holz-Windspiel, ein bemalter Kieselstein als Zettelhalter, Schlüsselanhänger mit Städtenamen und viele andere Dinge erinnern an diese schöne Zeit.

Vorgegeben durch das warme Sommerwetter nimmt natürlich das Spiel mit Wasser einen besonders hohen Stellenwert in diesem Jahr ein. Wasserbomben, eine Wasserrutsche, der Regner und viele andere Wasserspielzeuge bestimmen dann unser Programm am Nachmittag.

Unsere Ausflüge ins Irrland, zum Indoor Spielplatz  und zum Abenteuerland Klein Zwitserland runden diesen gelungenen Ferienspaß noch ab.

Beim Elternmittag am letzten Tag konnten dann alle sehen, wie umfangreich und interessant solch ein Urlaub zu Hause sein kann und auch wenn im nächsten Jahr ein neues Thema den Ferienspaß begleitet, werden wir auch in 2019 wieder 3 tolle Wochen erleben.