Das Presbyterium
Das Presbyterium der Gemeinde ist die Entscheidungsinstanz für viele wichtige Dinge, die uns in der Gemeinde angehen. Neben den theologischen, organisatorischen und personellen Entscheidungen befindet dieses Gremium auch über die Finanzen der Gemeinde.
Unserem Presbyterium gehören die Pfarrer und Pfarrerin, 10 Gemeindemitglieder und 2 Mitarbeiterpresbyter an. In einem Rhythmus von 4 Jahren werden alle Presbyter*innen gewählt.
Das aktuelle Presbyterium:
In 2024 fand – wie bereits in 2020 – keine Presbyteriumswahl in unserer Gemeinde statt, da die Anzahl der Kandidaten der Anzahl der Sitze entsprach. So hat das alte Presbyterium dies am 21.03.2024 festgehalten.
Dem neuen Presbyterium gehören Pfarrerin Annika Hunt, Pfarrer Michael Hammes, Pfarrer Dr. Frank Hartmann und folgende Presbyterinnen und Presbyter an:
Tobias Hilbig, Robin Horz, Monika Kaiser, Birgit Kames, Michael Lammersdorf, Roland Schmidt, Anke Stark, Philipp Zantke, Thomas Michalski und Lutz Zemke.
Als Mitarbeiterpresbyter gehören dem Presbyterium an: Heike Jansen und Philipp Zantke.
Den Vorsitz hat Lutz Zemke, stellvertr. Vorsitzender ist Michael Hammes.
Tobias Hilbig

Interessen: mit dem Hund spazierengehen, Freunde treffen, Bowlen
Ich bringe mich ein, weil mir die Arbeit in diesem Gremium sehr viel bringt und man sehr viel als Leitungsgremium für die Gemeinde erreichen kann. Ich bin seit vier Jahren dabei, und es macht mir viel Spaß, so dass ich es gern weiter machen würde.
Im Presbyterium möchte ich mich gern weiterhin für die Kinder und Jugendarbeit der Gemeinde, Diakonie Angelegenheiten und die Seniorenarbeit einsetzen, aber auch an der Zukunft unsere Gemeinde mitarbeiten.
Birgit Kames

Interessen: Lesen, Garten, Kreatives, Square Dance
Ich möchte mehr von „Kirche“ mitbekommen, als nur das, was im Gottesdienst verkündet oder was in den Medien über die Institution berichtet wird. Ich möchte „Kirche“ mitgestalten, Umbrüche verantwortlich mittragen und die Kirche und den Glauben lebendig halten. Und das geht nur, wenn ich mich einbringe. Einsetzen möchte ich mich weiterhin in der AG Ehrenamt. Ein anderer Schwerpunkt könnten in den nächsten vier Jahren die Finanzen sein.
Michael Lammersdorf

Interessen: singen, nähen
Da ich bereits lange Jahre im Presbyterium mitgearbeitet habe, was mir auch sehr viel Freude bereitet, möchte ich diese Arbeit gerne weiter unterstützen. Wir können nur etwas verändern, wenn wir gemeinsam daran arbeiten. Meine bisherigen Schwerpunkte waren die Kinder- und Jugendarbeit. Diese liegen mir auch weiterhin sehr am Herzen. Jedoch haben sich für mich durch Veränderungen meines Lebens neue Türen geöffnet. Daher möchte ich mich in der Trauerarbeit und auch als queerer Mensch für ein menschliches Miteinander einsetzen.
Roland Schmidt

Interessen: Musik hören, Gartenarbeit, Elektromobilität, Kreta-Reisen
Als Christ ist es für mich selbstverständlich, dass man sich – ganz nach seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten – einbringt, um die Gemeinde für die Zukunft gut aufzustellen und lebenswert/anziehend zu gestalten. Die letzten Jahre waren für viele von uns recht herausfordernd; ich merke aber, dass überall noch helfende Hände (oft auch im Hintergrund) in der Gemeinde gebraucht werden. Daher möchte ich mich gerne auch weiter dort einbringen, wo ich meine bisherigen Erfahrungen am besten und effektivsten einbringen kann (bauliche Fragen, Diakonie-Arbeit, Aufsichtsräte im Bereich der Altenpflege).
Anke Stark

Interessen: Familientreffen; Engagement in verschiedenen lokalen Vereinen; unterwegs mit Hund für den Hundebesuchsdienst; Verteilung des Gemeindebrief; Joggen; Fitnessstudio; Urlaube mit Ehemann und Hündin auf Texel.
Unsere Kirchengemeinde ist für viele Menschen eine Anlaufstelle in guten und herausfordernden Zeiten. Für das vielfältige Gemeindeleben benötigt man viele ehrenamtliche Hände, die Glauben und Traditionen bewahren, die anstehenden Aufgaben gemeinsam bewältigen und gestalten. Das Mitwirken in einem Ausschuss oder die Unterstützung bei den Gottesdiensten wird sich im Laufe der Tätigkeit ergeben.
Monika Kaiser

Interessen: Musik, nähen, lesen, reisen
Als Gemeindemitglied möchte ich aktiv Gemeindeleben gestalten und so ein Teil einladender Gemeinde sein. Eine Herzensangelegenheit ist für mich das Thema Gemeindeaufbau. Ich möchte mich dafür einsetzen, Menschen Gemeinde näher zu bringen und ihnen Freude an kirchlicher Gemeinschaft und sozialem Miteinander zu vermitteln.
Robin Horz

Interessen: Ehrenamtliche Tätigkeit in der Kirche, Elektronik, Bogensport, Tennis
Einerseits möchte ich wissen, was alles in der Kirche passiert und auf der anderen Seite möchte ich, dass die Jugend auch eine Stimme im Presbyterium hat. Es ist wichtig, wichtige Entscheidungen mit treffen zu können, denn die Meinung einer jüngeren Person soll genauso viel wert sein wie die einer älteren Person. Eine jüngere Person hat andere Sichtweisen als eine ältere Person. Ich möchte eine Stimme für die Jugend sein und meine handwerklichen Kenntnisse mit einbringen.
Thomas Michalski

Interessen: Ich bin gerne an der frischen Luft, bastle an unserem Altbau oder wühle im Garten.
Geboren und katholisch aufgewachsen bin ich in Bochum. Nach einigen Umzügen und Verlassen der katholischen Kirche sind wir nun in Kamp-Lintfort und bei der evangelischen Kirche gelandet. Wir fühlen uns sehr wohl hier bei Euch. Umso mehr freue ich mich über die Gelegenheit, die Arbeit im Presbyterium mit zu gestalten.
Lutz Zemke

Ich stelle mich erneut für die nächsten vier Jahre mit meiner Lebenszeit der Gemeinde in Leitungsverantwortung zur Verfügung; mittlerweile seit gut 34 Jahren.
Bei meiner letzten Vorstellung habe ich von den immensen Aufgaben gesprochen, die vor uns als Gemeinde liegen. Wir haben einiges in den letzten vier Jahren geschafft. Das meiste waren Anpassungsleistungen, die wir notgedrungen tun mussten, um der Realität unserer Gemeindegliederzahlen und damit unserer finanzielle Ressourcen Rechnung zu tragen. Der Mitgliederschwund ist für die kommende Amtszeit die wichtigste Herausforderung, der wir uns alle stellen müssen.
Unsere Mitarbeiter-Presbyter:
Philipp Zantke

Interessen: Gartenarbeit, Musik, mit Menschen arbeiten, Lesen
Als Angestellter der Kirchengemeinde will ich mich aktiv in der zu planenden Gemeindearbeit engagieren. Ich möchte sie mitgestalten mit meinem Können und Wissen. Darum setze ich mich dafür ein, unsere verschiedenen Gruppen bei Ihrer Arbeit zu unterstützen. Als erfahrener Marketing-Verantwortlicher will ich die Pflege und Aktualität der Homepage der Kirchengemeinde übernehmen. Wenn es mir möglich ist, würde ich auch gerne wieder die Kirchenmusik mit meinem Cellospiel unterstützen. Darüber hinaus möchte ich mich als Musiker in den Gottesdiensten und der Gestaltung der Gemeindefeste einbringen.

Das Presbyterium in unserer Gemeinde
„Presbyterium“ – schlägt man im theologischen Fach- und Fremdwörterbuch nach, findet man als Erklärung „Kollegium der Presbyter“. „Presbyter“ wiederum kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Ältester“. Also, das Presbyterium ist so etwas wie der Ältestenrat der Gemeinde. In früheren Zeiten war dies sicherlich auch so. Heutzutage hat sich das aber verändert. Hier in der evangelischen Kirchengemeinde Lintfort sind wir bunt gemischt, sowohl vom Alter, wie auch von der beruflichen Erfahrung.
Unserem Presbyterium gehören neben der Pfarrerin und den Pfarrern 10 Gemeindemitglieder und 2 Mitarbeiterpresbyter an. Die Leitung hat zur Zeit Lutz Zemke. Die gewählten Presbyterinnen und Presbyter leiten zusammen mit dem Pfarrteam die Gemeinde. Es ist eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe.
Zu den Aufgaben gehören neben theologischen und organisatorischen Entscheidungen, auch Entscheidungen über Finanzen und Personal, die wohl überlegt sein müssen.
Das Presbyterium trifft sich einmal im Monat zu einer Sitzung, die ca. drei Stunden dauert. Sie liegt in den Abendstunden, damit auch Berufstätige daran teilnehmen können. Darüber hinaus sind fast alle noch in Ausschüssen, Arbeitskreisen und/ oder auf städtischer Ebene vertreten. Wer in welchem Ausschuss mitmacht, hängt vom jeweiligen Presbyter ab. Da spielen die eigenen Interessen und Stärken eine Rolle.
Einmal im Jahr fahren wir auf eine sogenannte Presbyteriumsrüstzeit, das ist ein Arbeitswochenende, an dem wir intensiv Themen, die wir vorher festgelegt haben, bearbeiten. Das gesellige Zusammensein am späten Abend gehört dann natürlich auch dazu.
Als Fazit kann man sagen, dass die Arbeit im Presbyterium vielfältig und verantwortungsvoll ist, und dass alle mit Herzblut dabei sind.
Birgit Kames